Autovermieter im Vergleich

Wer die Ferien im Ausland verbringt und eine kleine Tour mit einem Mietauto machen will, sollte sich schon von zu Hause aus gut informieren. Das vermeintliche Schnäppchen könnte sich ganz schnell als Abzocke entpuppen. Deshalb habe ich für AUTOkralle ein paar Anbieter auf Herz und Nieren geprüft und versucht herauszufinden, wo ich das billigste Angebot für meinen Italienurlaub im August finde. Für meinen Urlaub, den ich mit einer Freundin verbringe bin ich auf der Suche nach einem Auto der Klasse Kleinwagen.

Bei autoeurope bekommt man in den Regionen Bergamo, Mailand, Florenz, Venedig, Rom für 4 Tage in Italien (Abholung am Flughafen) einen Wagen der Klasse Fiat Panda 2 oder ähnliche ab 148€. Einen Fiat Panda 4 oder ähnliches bekommt man ab 166€ - beide Angebote sind inklusive lokale Umsatzsteuer, unbegrenzte Freikilometer und Feuerversicherung sowie eine Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden außerhalb des Mietfahrzeuges (also u.a. nicht für Fahrzeuginsassen). Kein Selbstbehalt für Schäden am bzw. Verlust vom Mietfahrzeug, doch im Falle einer Beschädigung von Reifen oder Glas werden Sie dafür vom Vermieter vor Ort belastet. Bei den Stationen, die sich außerhalb des Flughafens befinden geht es noch günstiger. Für Kindersitze oder Navigationssysteme muss man in dieser Preisklasse mit Extrakosten rechnen. Zusätzliche Kosten fallen auch an, wenn das Auto an einem anderen Ort zurückgebracht werden will.

Quelle: autoeurope
Hertz machte mir die Suche nach einem geeigneten Auto gar nicht so leicht, wenig Auswahl in den verschiedenen Warengruppen, welche leider nicht sehr gut gewählt sind, da die Kleinwagen unter Nutzfahrzeuge fallen. Wer in Italien mit einem Fiat Panda 2-3türig oder einem ähnlichen Modell herumfahren möchte muss mit 188 € oder aufwärts rechnen, einen Ford Fiesta 4-5türig oder ähnliches gibt es ab 207 € - beides sofort Bezahlung, wer später zahlen will, zahlt einen Aufpreis. Kleine Details die erst im Kleingedruckten stehen: Bei einer Automietung von 5 Tagen oder mehr wird die erste Tankfüllung am Ende verrechnet, zusätzliche Fahrer müssen pro Tag bezahlt werden und bei Personenschäden fallen unterschiedliche Selbstbeteiligungsgebühren an.

Die Sixt Automietungen befinden sich eher in einer höheren Preisklasse. Das kleinste verfügbare Auto ist ein Smart for Two oder ähnliches kostet für 4 Tage 234€, ein Fiat Panda ist ab 272 € verfügbar. In dem Preis inbegriffen sind unbegrenzte Kilometer, Haftpflichtversicherung, Diebstahlversicherung (Selbstbeteiligung: € 1600,00), Zulassungsgebühr / Straßenbenutzungsgebühr, Standortzuschlag. Auch hier aufpassen: Es fallen unter anderem für eine Vollkaskoversicherung, Standortzuschläge, Zulassungsgebühren / Straßennutzungsgebühren sowie Strafzettel oder Betankungsgebühren zusätzliche Gebühren an. Es wir auch wen man die Regionen wechselt nicht günstiger, der Preis bleibt gleich.

Quelle: Europcar

Die Europcar Seite hatte für meine Suchanfrage leider sehr wenig Auswahl – wie bei Hertz waren wenige Wagen in der Kleinwagenklasse verfügbar. Zwei Wagen könnte ich mir für den Zeitraum Anfang August für 4 Tage mieten: ein Renault Clio 1.2 / Fiat Punto Evo 1.3 oder ähnliche ab 180€, wer später zahlen will hat extra Gebühren. Vollkaskoschutz, Zusatzfahrer, Navigationssystem sowie für Fahrer unter 24 fallen noch einmal zusätzliche Gebühren an.
Gründe für die Preisunterschiede sind unterschiedliche Selbstbeteiligungen, die entweder in- oder exklusive ist oder ob die Abholstation am Flughafen oder außerhalb des Flughafens liegt sowie Kilometergeld, Unfall- oder Vollkaskoversicherungen, etc.. Zu beachten sind also wichtige Details, die bei den Mietbedingungen leider nur im Kleingedruckten stehen, damit man bei Unfällen oder anderen Schäden sowie Rückgabe nicht vor erhöhte Kosten gestellt wird. Daher wichtig: Um böse Überraschungen zu vermeiden - Mietbedingungen genau lesen!

Da sich die Preise ständig ändern ist es von Vorteil bei Metasuchmaschinen wie www.billiger-mietwagen.de oder http://mietwagen.check24.de, wo man (wie wir bei AUTOkralle) von verschiedenen Anbietern aktuelle Preise vergleichen kann, bevor man sich für einen Anbieter entscheidet.

Nächste Woche mache ich mich auf die Suche nach Automietangeboten für die Familienurlauber unter euch, sollte es bestimmte Länderwünsche geben, bitte immer her damit, dafür ist die Kommentarbox ja da! :)

Praktische Apps rund ums Auto

Derzeit kursieren viele nützliche Applications auf dem Smartphone Markt, die den Alltag eines Fahrzeuglenkers um einiges einfacher gestalten. Als Navigationssystem ist der kluge Beifahrer nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Die Apps von Garmin und Sygic sind die günstigeren Wegbeschreiber, bei den Versionen von NAVIGON und TomTom muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen, die Zuverlässigkeit und Qualität der Apps ist daher aber entsprechend höher.




Neben den bewährten Navigationssystemen gibt es mittlerweile noch andere brauchbare Auto-Apps rund um das neue Auto von AUTOkralle zu entdecken. Die besten gibt’s hier auf einen Blick:

Wer speichert der findet - Die Car Finder Apps.

Wer kennt es nicht, ein großes Parkhaus und das Auto ist nach dem Einkaufsbummel unauffindbar. Die Car Finder AR App für Android Handys setzt dem ein Ende. Via GPS – Signal wird der Standort des Autos gespeichert und kann jederzeit wieder abgerufen werden. Mit der zusätzlichen Bluetooth Plugin Funktion der Car Finder AR App wird der Standort, wenn das Auto über eine Freisprechanlage verfügt automatisch gespeichert. Die 1,99 € sind daher mehr als gut investiert. Weitere gute Car Finder Apps sind Car Finder Lite sowie Finde mein Auto – beide kostenlos.
Für das I-Phone ist Augmented Car Finder zu empfehlen, die genauso funktioniert: Standort speichern, später aufrufen und das Smartphone lotst sie bequem zum Auto. Kostenlos verfügbar für iPhone, iPod touch und iPad. Als Alternative ist auch SpotMyCar zu empfehlen, diese App ist für 2,39€ erwerbbar.



Wer lieber spielerisch an die Sache heran gehen will, für den empfiehlt sich Find my Car 5 in 1 auszuprobieren. Die Spiele-App beeindruckt mit 5 Funktionen (Reiseführer, Tagebuch, Erinnerung, Informationsquelle und Beleuchtung) die Zeitersparnis und Erfolg versprechen.
Achtung: Bei den Car Finder Apps braucht man ein GPS-Signal für die Standortzuweisung, es kann sein dass daher zusätzliche Roaming-Gebühren anfallen können.


Wer zu schnell fährt verliert - Radarfallen Apps.

Um nicht in die Blitzerfalle zu tappen, gibt es für Android Handys Radardroid Lite. Diese kostenlose App warnt via GPS Signal vor Blitzern und zu hoher Geschwindigkeit während der Fahrt. Die Datenbank kann vor Fahrtbeginn aktualisiert werden, um immer up to date zu sein. Die Erfahrungsberichte sprechen für sich.

Für iPhone, iPad und iPod Touch gibt es die Gratisapp von Trapster, die in verschiedenen Sprachen nicht nur vor Raderfallen sondern auch Unfällen sowie Rotlicht- und Speed-Kameras warnt. Doch Trapster ist laut Kundenrezensionen noch ausbaufähig und funktioniert nicht Einwand frei. Eine bessere Variante wäre da die iSpeedCam App. Diese warnt in verschiedenen europäischen Ländern vor stationären und mobilen Radargeräten sowie Ampel- und anderen Blitzanlagen. Die kostenpflichtige Version warnt auch via Audiosignal und ist offline verwendbar. Weitere Empfehlungen sind RadAlert oder Trapster, diese Apps gibt es für Android sowie Apple Smartphones verfügbar.





Achtung: In Deutschland sind solche Radarwarn Apps verboten!

Ein Tipp für leidenschaftliche Auto und Fußballfreaks: Pünktlich zur WM gibt es neben den nützlichen Apps ein lustiges Zuckerl für Autofußballfans. Shockland hat dem beliebten Auto Ball Lite Spiel ein Update verpasst. Verfügbar für iPhone, iPod touch und iPad.