Der Wertverlust von Autos

Fast jeder hat sich schon mal gefragt, was sein Auto in einigen Jahren noch wert sein könnte. Vielleicht hat diese Überlegung letztendlich auch den Grundstein für die entsprechende Autowahl gelegt. Hier ein paar Tipps, die es dabei zu beachten gilt.

Andrea Damm  / pixelio.de
Klar ist, jedes Auto verliert mit der Zeit an Wert. Aber nicht jede Marke und Modell führt zu einem gleich schnellen Wertverlust. Auf test.de zeigt sich, dass es sich lohnt, nicht nur die Prozentwerte zu betrachten, sondern vor allem den Preisverfall in Euro. Nur so lassen sich unterschiedliche Fahrzeuge tatsächlich miteinander vergleichen.

Der VW Polo liegt beispielsweise in der Auswertung nach Prozenten vor dem Renault Clio. Nach vier Jahren vermindert sich der Verkaufswert beim VW Polo um 44% und beim Clio um 53%. Bei Betrachtung der absoluten Werte zeigt sich dann ein anderes Bild. Der Polo kostet neu 12.275 Euro, etwa 2.300 Euro mehr als der Clio. Der erwartete Verkaufswert nach vier Jahren liegt beim Polo bei 6.874 Euro, beim Clio bei 4.695 Euro. Dies entspricht ungefähr der Neupreisdifferenz. Im Endeffekt besteht hinsichtlich Wertverlust bei beiden Modellen nach vier Jahren lediglich eine Differenz von rund 100 Euro.

Ob die geschätzten Preise beim Verkauf tatsächlich erzielbar sind, hängt allerdings noch von weiteren Faktoren ab. Diverse Extras und Tuningmaßnahmen decken beim Restwert in der Regel nicht die entstandenen Aufwände ab. Schlecht gewartete Fahrzeuge mindern den Preis, ebenso wie unprofessionell durchgeführte Reparaturen aus Unfällen. Ein wesentlicher "Preiskiller" liegt auch dann vor, wenn der Fahrzeugtyp bereits durch ein Nachfolgemodell ersetzt wurde.