Kampfansage dem Tacho-Betrug

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Tricksereien an Tachometern von Autos gehören leider zum Alltag. Diese Manipulation kostet den Autokäufern Milliardenbeträge. Allein in Deutschland verursacht der Betrug geschätzte 1,3 Milliarden Euro.

Im Rahmen einer belgischen Studie wurde die Sachlage untersucht. Durch den zurückgeschraubten Kilometerstand werden Autos zu teuer gekauft, notwendige Reparaturen müssen früher als erwartet durchgeführt werden und der Wert des Autos verfällt rascher.

Der Aufwand für das Absenken der Kilometerangaben ist laut Experten sehr gering. Im Internet werden viele entsprechende Geräte schon ab 200 Euro angeboten. Darüber hinaus bieten Private und Werkstätten die "Dienstleistung" bereits ab 50 Euro an. Nach ein paar Minuten ist die Sache erledigt und der Tacho weist den gewünschten Stand auf. Die Manipulation selbst ist nicht strafbar, lediglich die Täuschung, also die betrügerische Absicht beim Verkauf steht unter Strafe.

Nun soll auf europäischer Ebene den Betrügern das Handwerk gelegt werden. Das bereits 2005 in Belgien eingeführte System der Agentur Car-Press soll hier als Vorbild dienen. In einer zentralen Datenbank sind von Werkstätten und Händlern alle Fahrzeugnummern und Kilometerstände einzutragen. Durch diese Art Zertifizierung soll das beliebige Herumdrehen beim Tacho verhindert werden.

Ob dieses Modell der große Durchbruch sein wird, ist fraglich. Seit Einführung in Belgien ist der Anteil an manipuliertn Wagen um weniger als 1% zurückgegangen. Autofahrerclubs stehen dem Vorstoß teilweise skeptisch gegenüber. Trotzdem steigt der Druck auf europäische Länder, dem Tacho-Betrug mit geeigneten Mitteln den Kampf anzusagen.

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Autokauf: Frauen bestimmen Farbe, Männer die Technik

Quelle: Thorben Wengert / pixelio.de
Im Rahmen einer Studie von AutoScout24 wurden 37.068 Frauen und Männer in 7 Ländern zum Autokauf befragt. Insbesondere welche Faktoren dabei ausschlaggebend sind und von wem diese entschieden werden war Thema. Frauen bestimmen am liebsten die Farbe des Fahrzeuges, Männer hingegen interessiert Antrieb und Ausstattung. Bei Modell und Preis beraten sich beide Geschlechter mehrheitlich.

Für 67% der Männer spielt der Motor eine wichtig Rolle. Sie bestimmen die Motorisierung alleine, ohne den Partner zu Rate zu ziehen. Über 58% der Befragten wagen bei der Ausstattung, wie Navigationssystem und Klimaanlage den Alleingang. Die Farbe des Autos spielt lt. Umfrage letztendlich nur eine geringe Bedeutung. Lediglich 27% wollen die Farbe selbst bestimmen.

Bei den Frauen hingegen spielt die Technik eine geringere Rolle. Nur 26% möchten bei Hubraum, Ausstattung und Sicherheitsmerkmalen selbst bestimmen. Hingegen die Farbwahl treffen 34% der Frauen ohne Partner. Insgesamt ist zu verzeichnen, dass Frauen beim Autokauf den Partner generell mehr einbinden als Männer.

Das kleinste Auto der Welt

Ein Auto im Kleinstformat hat der Brite Perry Watkins entwickelt. Das Miniaturgefährt ist knapp einen Meter hoch, 66 cm breit und 1,30 m lang. Es ist sogar für die Straßenbenützung zugelassen und hat es damit zu einem Eintrag ins Buinness Buch der Rekorde geschafft!

Quelle: www.gizmodo.de
Als Karrosserie dient dem auf "Wind Up" getauften Microauto die Plastikhülle eines Spielzeugautos. Als Motor kommt ein 150 ccm Go-Kart-Triebwerk zum Einsatz. Auf knapp 70 km/h bringt es das Gefährt, das den Schlüssel am Heck lediglich als Showelement beinhaltet. Für den Einstieg ins "Auto" muss die Karrosserie angehoben werden, um sich dann rücklinks hineinsetzen zu können.

Spezieller Wintertreibstoff für das Auto?

Jedes Unternehmen ist bemüht, laufend neue Produkte auf den Markt zu bringen. Ölkonzerne sind davon nicht ausgenommen. Da im Treibstoffbereich ein verkaufbares neues Produkt vergleichsweise schwierig zu entwickeln ist, ist hier ein größeres Maß an Kreativität gefragt. Die OMV hat das Kunststück geschafft und mit "Winter Diesel" einen neuen Sprit eingeführt. Dieser ist um bis zu 10 Cent pro Liter teurer als herkömmlicher Diesel und wird aktuell vor allem in Süddeutschland angeboten. Damit soll die Betriebssicherheit des Motors bis zu minus 35 Grad sichergestellt sein (Herkömmlicher Diesel muss bis minus 20 Grad ausgelegt sein).

Immer wieder werden derartige neue Treibstoffprodukte auf den Markt gebracht. So wurde beispielsweise 2000 von Shell mit Optimax ein "High-End" Treibstoff angeboten, der in weiterer Folge in mehrere V-Power Sorten umbenannt wurde. Als Kunde ist es sehr schwierig, die Inhalte bzw. deren Vorteile auszumachen. Oftmals haben Untersuchungen ergeben, dass Motoren die höhere Qualität nicht verwerten können. Der Sprit ist nicht schädlich, aber um einiges teurer als herkömmliche Sorten.

Der Vollständigkeit halber sei hier auch Aral erwähnt, die mit der Marke Ultimate in das gleiche Horn blasen. Auch hier wird mit höherer Motorleistung und längerer Lebensdauer geworben. Auch Total hat einen Premium-Sprit im Angebot, dieser nennt sich Excillium.

In Summe ist der normale Sprit ausreichend. Auch wenn die Premium-Treibstoffe lt. Unternehmen nachweislich Vorteile bringen, sind diese für unsere normalen Autos nur im marginalen Bereich verwertbar bzw. von Vorteil.

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