Ampeln mit "Gehirn"

Man steht vor einer roten Ampel und auf der kreuzenden Straße ist weit und breit kein Fahrzeug im Anrollen. Wenn es nach Forschern der TU Dresden und der ETH Zürich geht, soll diese Situation schon bald der Vergangenheit angehören.

Mittels Sensoren und Kommunikation untereinander sollen sich die Ampeln selbst steuern. Dadurch können Staus verhindert werden und in weiterer Folge Benzin gespart und Abgase reduziert werden. Im Rahmen erster Feldtests in Dresden schalteten die vernetzten Ampeln selbständig, die Ampelphasen waren nicht mehr vorhersagbar, der Verkehrsfluss aber insgesamt viel natürlicher. Die Fahrzeiten verkürzten sich um spürbare 10 bis 30%.

Die scheinbar erfolgreichen Tests könnten schon bald in den Produktiveinsatz übergehen, wenn es nach den Forschern geht. Insgesamt bringe diese mittlerweile zum Patent angemeldete Steuerung nicht nur die oben erwähnten Vorteile, sondern koste darüber hinaus auch weniger als das aktuelle Modell der "statischen" Ampelregelung.

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