Immer beliebter wird es, sich ein Wohnmobil oder einen Campingwagen zu kaufen oder zu mieten und damit auf Reisen zu gehen. Campingurlaub ist dieses Jahr groß im Kommen. Der Luxus sich ohne viel Aufwand von A nach B zu bewegen, kein Stress mit Gepäck oder auschecken im Hotel, kein am Flughafen warten, man ist immer in der frischen Luft und hat seine eigene Ferienwohnung in See oder Bergnähe.
| Norbert Schmitz / pixelio.de |
Leidenschaftliche Camper sprechen von einem besonderen Lebensgefühl, die Vielfalt an Möglichkeiten in der Natur und die Flexibilität machen den Campingurlaub zu einem individuellen Erlebnis für jedermann. Luxus muss dabei nicht zu kurz kommen: Für viele bedeutet er genügend Platz zum Schlafen im Zelt oder Campingbus zu haben, für andere, dass man nicht auf die eigene Küche verzichten muss. Natürlich ist es auch eine Frage der Kostenersparnis, wenn man seinen eigenen Schlafplatz mit sich herumfährt und selbst kocht, fallen Hotelkosten und Restaurantbesuche schon einmal weg.
Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten seinen Campingurlaub zu verbringen. Man muss nicht zwingend im eigenen Wohnwagen oder im Zelt schlafen. Bei vielen Campingplätzen sind auch einzelne Zimmer oder Appartements verfügbar. Deshalb wird das Campen zunehmend attraktiver für jung und alt.
Dennoch gilt es einige Regeln zu beachten. In Österreich müssen, damit man ohne Probleme auf Urlaub fahren kann, Wohnmobile sowie Anhänger, die mehr als 750 kg aufweisen, eine eigene Zulassung und ein eigenes Kennzeichen haben. Wer eines Nachts den Campingplatz nicht mehr aufsuchen kann oder will, darf in Österreich (außer in Wien, Tirol und den Nationalparks) eine Nacht auch außerhalb der offiziellen Campingplätze verbringen. Bitte jedoch nicht zu sehr zu Hause fühlen: Tische und Sitzgelegenheiten müssen im Auto bleiben und dürfen nicht aufgestellt werden. Wildes im Wald Campen ist strengstens untersagt.
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Wer sich über die österreichische Grenze nach Deutschland begibt, sollte beachten, dass hier nicht nur andere Verkehrsregeln sondern auch Campingbestimmungen gelten. Für Fahrzeuge oder Anhänger über einem Gesamtgewicht von 750kg braucht man wie in Österreich eigene Zulassung und Kennzeichen. Aufgepasst: In Deutschland braucht man noch zusätzlich eine Grüne Karte, wenn auch das Fahrzeug (nicht nur der Anhänger) über 750kg Gesamtgewicht hat. Nicht vergessen, auch für Fahrzeuge aus dem Ausland gilt die Pflicht der Umweltplakette in gewissen Städten. Unter www.umwelt-plakette.de kann man im Vorhinein checken in welchen Städten eine Plakette benötigt wird. Auch nicht zu vergessen ist die strenge Mittagsruhezeit der deutschen Camper, die meist von 13:00 – 15:00 Uhr dauert.
In der Schweiz ist das Campen generell in Naturschutzgebieten und ausgewiesenen Schutzgebieten (z.B. Jagdschutz), als Stellplatz sollten auch besonders empfindliche Ökosysteme vermieden werden. Deshalb wird man im gesamten Bereich des Alpenraumes häufig Verbotsschilder wie das oben sehen. Als Österreicher und Deutscher hat man kein Problem mit der Versicherung für das Auto in der Schweiz, je nach Land ist dies aber unterschiedlich geregelt und es kann zu einer Beantragung der grünen Karte führen.
Mit dem deutschen oder österreichischen Führerschein dürfte es kein Problem geben, denn in der Schweiz ist es erlaubt mit 18 Jahren Autozufahren. Was man dennoch beachten muss ist, dass viele Mietagenturen unterschiedliche Anforderungen stellen bezüglich nationaler und internationaler Führerausweise, Mindest- und Höchstalter sowie Erfahrung des Fahrzeuglenkers.
In der Schweiz werden nicht nur allgemein Verkehrsregeln, sondern auch das Abstellen von Campingmobilen auf öffentlichen Parlplätzen strenger gehandhabt. Grundsätzlich dürfen öffentliche Parkplätze nur zum Abstellen von Fahrzeugen, Ein- und Aussteigenlassen von Personen sowie zum Be- und Entladen von Waren zu benützen. Wer nur eine Nacht einen Parkplatz zum Schlafen aufsuchen möchte, muss bei den örtlichen Polizeidienststellen ansuchen.
Die wichtigsten Regeln für Österreich, Deutschland und die Schweiz sind geklärt - jetzt fehlt nur noch der Campingbus, mit dem es auf Reisen gehen kann. Wer keine eigenen besitzt kann bei AUTOkralle.com unter vielen Modellen auswählen oder sich im Internet auf diversen Homepages ganz leicht einen Caravan mieten und sich gleichzeitig über Campingplätze rund um den Globus informieren:
http://www.campingplaetze-weltweit.de/
http://www.camperado.de/
http://www.urlaubsvolltreffer.com
www.camping.info
| TiM Caspary / pixelio.de |












