Das Campen ist heuer groß im Kommen!

Der Sommer steht schon in den Startlöchern und damit auch der heißersehnte Sommerurlaub. Wer sich auch im Urlaub am liebsten an Land bewegt und gerne eine fahrbare Immobilie bevorzugt, der sollte seine Familie einpacken und Campen gehen.

Immer beliebter wird es, sich ein Wohnmobil oder einen Campingwagen zu kaufen oder zu mieten und damit auf Reisen zu gehen. Campingurlaub ist dieses Jahr groß im Kommen. Der Luxus sich ohne viel Aufwand von A nach B zu bewegen, kein Stress mit Gepäck oder auschecken im Hotel, kein am Flughafen warten, man ist immer in der frischen Luft und hat seine eigene Ferienwohnung in See oder Bergnähe.

Norbert Schmitz  / pixelio.de

Leidenschaftliche Camper sprechen von einem besonderen Lebensgefühl, die Vielfalt an Möglichkeiten in der Natur und die Flexibilität machen den Campingurlaub zu einem individuellen Erlebnis für jedermann. Luxus muss dabei nicht zu kurz kommen: Für viele bedeutet er genügend Platz zum Schlafen im Zelt oder Campingbus zu haben, für andere, dass man nicht auf die eigene Küche verzichten muss. Natürlich ist es auch eine Frage der Kostenersparnis, wenn man seinen eigenen Schlafplatz mit sich herumfährt und selbst kocht, fallen Hotelkosten und Restaurantbesuche schon einmal weg.

Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten seinen Campingurlaub zu verbringen. Man muss nicht zwingend im eigenen Wohnwagen oder im Zelt schlafen. Bei vielen Campingplätzen sind auch einzelne Zimmer oder Appartements verfügbar. Deshalb wird das Campen zunehmend attraktiver für jung und alt.

Dennoch gilt es einige Regeln zu beachten. In Österreich müssen, damit man ohne Probleme auf Urlaub fahren kann, Wohnmobile sowie Anhänger, die mehr als 750 kg aufweisen, eine eigene Zulassung und ein eigenes Kennzeichen haben. Wer eines Nachts den Campingplatz nicht mehr aufsuchen kann oder will, darf in Österreich (außer in Wien, Tirol und den Nationalparks) eine Nacht auch außerhalb der offiziellen Campingplätze verbringen. Bitte jedoch nicht zu sehr zu Hause fühlen: Tische und Sitzgelegenheiten müssen im Auto bleiben und dürfen nicht aufgestellt werden. Wildes im Wald Campen ist strengstens untersagt.

Gabi Schoenemann  / pixelio.de

Wer sich über die österreichische Grenze nach Deutschland begibt, sollte beachten, dass hier nicht nur andere Verkehrsregeln sondern auch Campingbestimmungen gelten. Für Fahrzeuge oder Anhänger über einem Gesamtgewicht von 750kg braucht man wie in Österreich eigene Zulassung und Kennzeichen. Aufgepasst: In Deutschland braucht man noch zusätzlich eine Grüne Karte, wenn auch das Fahrzeug (nicht nur der Anhänger) über 750kg Gesamtgewicht hat. Nicht vergessen, auch für Fahrzeuge aus dem Ausland gilt die Pflicht der Umweltplakette in gewissen Städten. Unter www.umwelt-plakette.de kann man im Vorhinein checken in welchen Städten eine Plakette benötigt wird. Auch nicht zu vergessen ist die strenge Mittagsruhezeit der deutschen Camper, die meist von 13:00 – 15:00 Uhr dauert.

In der Schweiz ist das Campen generell in Naturschutzgebieten und ausgewiesenen Schutzgebieten (z.B. Jagdschutz), als Stellplatz sollten auch besonders empfindliche Ökosysteme vermieden werden. Deshalb wird man im gesamten Bereich des Alpenraumes häufig Verbotsschilder wie das oben sehen. Als Österreicher und Deutscher hat man kein Problem mit der Versicherung für das Auto in der Schweiz, je nach Land ist dies aber unterschiedlich geregelt und es kann zu einer Beantragung der grünen Karte führen.

Mit dem deutschen oder österreichischen Führerschein dürfte es kein Problem geben, denn in der Schweiz ist es erlaubt mit 18 Jahren Autozufahren. Was man dennoch beachten muss ist, dass viele Mietagenturen unterschiedliche Anforderungen stellen bezüglich nationaler und internationaler Führerausweise, Mindest- und Höchstalter sowie Erfahrung des Fahrzeuglenkers.

In der Schweiz werden nicht nur allgemein Verkehrsregeln, sondern auch das Abstellen von Campingmobilen auf öffentlichen Parlplätzen strenger gehandhabt. Grundsätzlich dürfen öffentliche Parkplätze nur zum Abstellen von Fahrzeugen, Ein- und Aussteigenlassen von Personen sowie zum Be- und Entladen von Waren zu benützen. Wer nur eine Nacht einen Parkplatz zum Schlafen aufsuchen möchte, muss bei den örtlichen Polizeidienststellen ansuchen.

Die wichtigsten Regeln für Österreich, Deutschland und die Schweiz sind geklärt - jetzt fehlt nur noch der Campingbus, mit dem es auf Reisen gehen kann. Wer keine eigenen besitzt kann bei AUTOkralle.com unter vielen Modellen auswählen oder sich im Internet auf diversen Homepages ganz leicht einen Caravan mieten und sich gleichzeitig über Campingplätze rund um den Globus informieren:


http://www.campingplaetze-weltweit.de/
http://www.camperado.de/
http://www.urlaubsvolltreffer.com
www.camping.info


TiM Caspary  / pixelio.de

Mein Auto als Kleiderschrank oder Abstellkammer?

Wir kennen es alle. Elektronische Geräte im Auto vergessen. Eine Jacke oder sonstige Kleidungsstücke, die beim Einkaufen oder Ausgehen nicht gebraucht werden, bleiben einfach tagelang liegen. Dennoch gibt es einige Spezialisten unter den Autobesitzern, die mehr Kleider in ihrem Auto als in ihrem eigentlichen Schrank haben.

Das hat uns neugierig gemacht und wir haben unsere User gefragt, wer denn sein Auto nicht nur als fahrbaren Untersatz sondern auch als Kleiderschrank oder Abstellkammer verwendet?

Angeblich soll dies ja ein typisches Frauending sein, dass das Auto als zusätzlicher Stauraum für Gewand oder Schuhe benutzt wird. Wir machen bei unserer Umfrage hierbei keinen Unterschied, denn auch Männer haben Dinge wie Sportsachen gerne im Auto gelagert, um für das Training gerüstet zu sein.

rudolf ortner  / pixelio.de


Da ja die Autos bekanntlich immer kleiner werden, wird es schwierig in den Stadtflitzern viel unterzubringen.  Dennoch befinden sich bei 70% der Schweizer AUTOkralle User, die an der Umfrage teilgenommen haben Sportsachen im Auto, um für spontane sportliche Aktivitäten gerüstet zu sein. Bei den Österreichern und Deutschen fällt der Prozentsatz der „Sportsachenmitsichnehmer“ viel geringer aus – nur 18% der befragten Österreicher und 10% der befragten Deutschen haben ihre Sportsachen im Auto gelagert.

Ganz spontan auf Urlaub könnte keiner der Befragten Deutschen oder Schweizern fahren. Dafür achten sie zu sehr darauf, dass das Auto nicht vollends als Kleiderschrank dient. Nur die Österreicher sehen das anders. 21% davon könnte so mir nichts dir nichts spontan mit dem Auto nach Italien weiterfahren und hätte alles Überlebensnotwendige mit an Bord.

Dennoch denken sich die Mehrheit der Deutschen und Österreicher, dass ein Auto natürlich kein Kleiderschrank ist. 83% der Deutschen und 61% der Österreicher denken, dass der eigene fahrbare Untersatz nicht als Abstellraum missbraucht werden soll, sondern seine Funktion als Transportmittel beibehalten soll. Die Schweizer sehen das ganz anders: nur 18% denken, dass das Auto nur als fahrbarer Untersatz geeignet ist.

Natürlich ist dies immer eine Frage der Selbsteinschätzung. Für die einen sind mehrere Wasserflaschen schon ein Dorn im Auge und für andere ist es normal Jacken, Taschen oder sonstige alltägliche Dinge im Auto zu lagern.


Wie sicher sind unsere Autos?

90% der Unfälle passieren aufgrund von menschlichem Versagen, durch technische Assistenzsysteme wird heutzutage viel ausgeglichen und zahlreiche Unfälle vermieden. Technisch gesehen sind die heutigen Autos schon sehr weit fortgeschritten und nehmen uns sogar schon teilweise das Denken ab. Moderne Sicherheitssysteme helfen einen Unfall zu verhindern oder die Insassen bei einem Unfall vor größeren Schäden schützen.

Solche Hilfsmittel in Bezug auf die Sicherheit beim Autofahren sind zum Beispiel das ABS (Antiblockiersystem) oder das ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm). Beide Assistenzsysteme stehen dem Fahrer in einer Gefahrensituation unterstützend zur Seite und bringen das Auto wieder unter Kontrolle. Weitere neuere Techniken wie zum Bespiel den Notbrems-Assistent oder den Totewinkel-Assistent erleichtern den täglichen Straßenverkehr.

Speziell bei winterlichen Fahrverhältnissen ist das HDC - Hill Decend Control Assistent eine große Hilfe. Diese sogenannte Bergabfahrhilfe gibt eine Unterstützung bei äußerst schwierigen Straßenverhältnissen (eisig, Schneefahrbahn) um einen Berg oder Steigung unfallfrei hinabzufahren.

Das ganze Jahr über gibt das PDC-Park Distance Control und/oder eine Rückfahrkamera Sicherheit beim Ausparken oder beim Rückwärtsfahren. Beide Erleichtern das Ein und Ausparken, indem sie auf ein Hindernis aufmerksam machen. Sei es durch immer lauterwerdendes Piepsen oder der kompletten Anzeige der Rückseite des Autos, so sind nämlich auch niedrige Hindernisse ersichtlich.


Dieter Schütz  / pixelio.de

Ältere Mittel, die in jedem Auto serienmäßig vorhanden sind und uns noch immer vor Unglücken bewahren sind die Handbremse, der Gurtstraffer oder Airbags. Wenn der Aufprall bei einer Geschwindigkeit von über 25kmh passiert, gehen die Airbags von selbst auf und blähen sich schützend vor den Insassen auf. Auf solche passiven Sicherheitssysteme könnte niemand mehr verzichten. Dutzende Crashtests müssen die Assistenzsysteme und Hilfsmittel überstehen, um ordentliche Sicherheitsleistung zu gewährleisten.

Daraus entwickeln sich auch immer neue Assistenzsysteme, die helfen, die Straßen sicherer zu machen und Unfälle zu vermeiden. Hilfssysteme wie Engstellen- oder Nothalte-Assistent befinden sich zum Beispiel gerade noch in der Entwicklung.

Auch wenn uns unsere Autos schon viel an Sicherheitsarbeit abnehmen, ist es nicht nur wichtig ein gut gewartetes Auto zu haben, sondern auch, dass man als Fahrer selbst für Sicherheit während der Autofahrt zu sorgen hat. Die Sicherheitsüberprüfung beginnt nämlich schon beim Fahrer. Selbsteinschätzung ist der erste Weg zur Unfallvermeidung. Nur wer sich körperlich und geistig in der Lage fühlt ein Auto zu lenken, sollte dies auch tun. Müdigkeit, Stress oder sogar Krankheit beeinträchtigen die Konzentration und Fahrtüchtigkeit. Natürlich gilt auch ein Fahrverbot nach dem Konsum von Alkohol oder während der Einnahme von rezeptpflichtigen Medikamenten.


GTÜ  / pixelio.de

Es zählen aber auch Dinge dazu wie die Luftdrucküberprüfung, die richtige Bereifung sowie das Profil der Reifen im Auge zu behalten. Auch das Anlegen des Sicherheitsgurtes sollte vorausgesetzt werden und ist gesetzliche verpflichtend. Bei den kleinen Mitfahrern natürlich ganz wichtig zu beachten, dass der Kindersitz dem Alter entsprechend gewählt ist und das Kind angeschnallt ist. Man sollte auch nicht zu fahrlässig mit Einkäufen oder anderen Transportgegenständen umgehen. Sichern ist die halbe Miete und kann bei Unfällen große oder sogar lebensbedrohliche Schäden durch herumfliegende Gegenstände vermeiden.

In höheren Preislage von Fahrzeugen werden immer mehr Neuheiten entwickelt. Mercedes lässt seit 2009 in den E- und S-Klassen sogenannte Aufmerksamkeitsassistenten einbauen, die einen Sekundenschlaf durch Sensoren am Lenkrad und akustischem Warnhinweis verhindern sollen. Weiters hat Mercedes eine autonome Vollbremsung entwickelt. Das bedeutet, dass Sensoren dem Auto ein Hindernis in Aufprallnähe melden. So kann das Auto gegebenenfalls automatisch eine Vollbremsung einlegen.


netz-foto.de  / pixelio.de

Auch die Fahrzeuge der Audi Prämiumklassenverfügen bald über dieses fortschrittliche Assistenzsystem um Auffahrunfälle zu vermeiden. Weitere hilfreiche Systeme sind der Audi Stauassistent, der das Lenken und Anfahren während Stop and Go Verkehrs übernimmt oder der Kreuzungsassistent der es fast möglich macht ohne zu Schauen in eine Einfahrt zu biegen. Der deutsche Autohersteller verspricht sogar, dass bestimmte Fahrzuegen in ein paar Jahren ohne menschliche Hilfe einparken können.

Doch auch im normalpreisigen Umfeld sollen sich neue Technologien etablieren, so soll sogar der neue Golf auch mit dem Aufmerksamkeitsassistenten wie bei Mercedes ausgestattet werden. 

Wer die oben genannten Punkte beachtet sorgt nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern auch die der Mitfahrer und anderen Straßenverkehrsteilnehmer.

Jeder findet sein persönliches Traumfahrzeug

Bei der großen Auswahl an Automobilhersteller und Fahrzeugmodellen ist es nicht einfach den richtigen fahrbaren Untersatz zu finden. Für die einen soll es eine Familienkutsche mit viel Stauraum sein, für andere soll es ein sportliches Gefährt sein, das mit vielen Pferdestärken besticht. Wiederum andere können die Straßen nur auf einem schnellen Motorrad genießen.

Th. Reinhardt  / pixelio.de


Da AUTOkralle.at eine Metasuchmaschinenfirma ist, hat sie für jede Vorstellung von Traumauto das passende Fahrzeug. Denn unter unseren insgesamt (AT, DE, CH) knapp 500.000 Gebrauchtwagen und 50.000 Motorrädern, die von all unseren Kunden zusammengetragen werden findet sich für jeden das passende Fahrzeug. Unter unseren Kunden befinden sich von bazar.at, autoscout24.at, mobile.de, cybasar.at, driveme.at, 666kw.com, automobilly.com, weltauto.at, motor.tt.com, gebrauchtwagen-markt.at bis hin zu Anzeigen der Tages- und Onlinezeitung derstandard.at, noch viele weitere, die unser großes Angebot an Autos und Motorrädern bereichern. Von Sportwagen, Minivans, VW-Bussen oder ausgefallene Oldtimer sowie schnelle Motorräder oder elegante Harleys lässt sich jeder noch so denkbare Fahrzeugwunsch in unserer AUTOkralle Suche aufspüren.

Um einen Einblick und Durchblick zubekommen, wie einfach es ist das perfekte Auto zu finden, habe ich in unserer AUTOkralle Suche gekramt und einige interessante nach eigener Art benannte „Traumfahrzeuge“ gefunden. Gute Neuigkeit: Es ist für jede Geldtasche etwas Passendes dabei. Der Einfachheit halber, habe ich mich auf Österreich beschränkt und nicht auf den Verkaufsort des Autos geachtet, dies kann man aber ganz einfach und beliebig bei unserer Suchfunktion einschränken.

Zuerst sollte man sich entscheiden ob man nach einem Auto oder einem Motorrad sucht. Bei beiden Varianten geht die Suche jedoch gleich voran: Am besten ist es wenn man weiß nach welcher Marke  man sucht. Wenn dies entschieden ist, gibt es noch weitere Einschränkungen, die man bei Bedarf auswählen kann: Das Modell zum Beispiel kann ein wichtiges Kriterium sein sowie der Preis, die Leistung, das Baujahr oder die gefahrenen Kilometer.

Wer zum Beispiel einen teureren Standard gewöhnt ist, wird sich für die Marke BMW oder Mercedes Benz entscheiden. Wer nicht weiß, ob es eine Mercesdes A oder S-Klasse sein soll oder ein BMW 3er oder 5er Touring, der kann bei der Rubrik Modell einfach "beliebig" auswählen und sich durch das gesame Markenangebot klicken. So geht bestimmt kein Schnäppchen unter.


















Nicht nur bei den Autos, auch in der Rubrik der Motorräder wird man bei dem oben genannten Beispiel fündig.

Wer über die Marke hinaus die Suche noch eingrenzen will, kann beliebig den Preis, die Leistung und das Baujahr sowie den Kilometerstand des Fahrzeugs auswählen. Weiters kann man einschränken, wie weit das gebrauchte Auto vom eigenen Wohnort entfernt sein soll, um den Transport von vornherein zu bedenken.


















Wer es ganz ausgefallen und einen luxuriöseren Standard halten möchte kann sich auch ohne weiteres einen Ferrari, Rolls Royce oder Lamborghini bei uns krallen. Wer sich einmal wie James Bond fühlen möchte, findet auch einige Aston Martin in unserem angebotenen Sortiment.















Tipp zum Schluss: Ein Auto zu suchen ist nicht so einfach wie einen Job oder eine Immobilie, daher ist wichtig sich vorher zu informieren, welche Art von Modell man sucht. Diese Einschränkung zu Beginn erleichtert die Suche von vornherein um einiges.

Die amerikanische Art von Auto!

Unser Bloggerin ist gerade auf Entdeckungsreise in Amerika und bringt uns daher die amerikanische Autokultur etwas näher. Der Satz: „Die spinnen die Amis“ trifft nämlich manchmal auch beim Thema Autos zu. Nicht nur dass ihre fahrbaren Untersatz größer sind sondern auch ihre Extras sind weitaus ausgefallener als hierzulande.

Erster gravierender Unterschied ist natürlich der günstige Sprit, der in Amerika um einiges günstiger ist als in Österreich. Der Diesel kommt in Österreich auf 1,41 Euro. Im Durchschnitt bekommt man in den USA für umgerechnet 0,69 Cent einen Liter Benzin. Kein Wunder, dass die Amis auf große Karossen abfahren. Dennoch wird auch hier wie bei uns über die zu hohen Spritpreise geschimpft, da diese vor einiger Zeit noch billiger waren. Als Richtwert: Ich habe heute einen Toyota Combi fast vollgetankt um 25 Dollar knapp 19 Euro.


Auch bei der Anschaffung eines Fahrzeugs unterscheidet sich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Um sich diese Freiheit bei zu behalten, kauft sich niemand ein Auto sondern least es. Im Gegensatz zu den bodenständigen, sesshaften Österreichern, die meistens darauf hinarbeiten sich ein Auto kaufen zu können. Die Amerikaner brauchen die Unabhängigkeit. Hier ist es verbreitet, dass man seinen Wohnort oft wechselt, daher werden Autos lieber auf Raten bezahlt. Natürlich kann so das Auto auch öfters und leichter gewechselt werden, was natürlich auch ein positiver Nebeneffekt ist.

Generell haben die Amerikaner ein Faible für große Spielzeuge mit gigantisch ausgefallenen Extras. Zum Glück ist unsere Blog und Social Media Beauftragte gerade auf Entdeckungsreise in Kalifornien und hat einige Schmuckstücke selbst zu Gesicht bekommen. Dort lautet das Motto: „Größer ist immer besser!“

Es beginnt ja schon dabei, dass die Amerikaner nur ein Nummernschild benötigen und dieses aber auch verzieren können wie sie wollen. Den Durchschnittskraftstoffverbrauch niedrig zu halten darauf wird in den USA kein Wert gelegt.

Ein Traum für jeden Fast Food Liebhaber ist es, einen eigenen Pommeshalter im Auto zu haben. Vorbei sind die Zeiten, wo man warten musste mit dem Essen bis man daheim ist oder man hat das Auto schmutzig gemacht. Das lästige herumkramen in der Tüte während man eigentlich Autofahren sollte hat nun ein Ende. Der „French fry holder“ ist ein neues, absolut unnötiges aber witziges Autoextra mit dem man seine Pommes auch im Auto ohne große Sauerei essen kann.

Bekanntlich lieben Amerikaner fettiges und schnelles Essen, daher ist auch das nächste Extra nicht überraschend. Ein 12 Volt Porta-Pizza Ofen, den man während der Fahrt anstecken kann und so ist die Tiefkühlpizza bei Erreichen des zu Hauses fertig.


 Was die Amerikaner nach dem Essen am zweitmeisten lieben ist Sport jeglicher Art. Natürlich gehört dazu auch ein Sportauto. Wer sich dieses jedoch nicht leisten kann muss mit Extras für das günstigere Auto vorlieb nehmen. Vroominator nennt sich das Wundergerät, welches das Geräusch eines V8 Motors nachahmt. Dadurch wird um unglaubliche 40 Dollar ein Opel Corsa zu einem Ferrari verwandelt.


Wer sich auch auf die spektakuläre Reise in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten begibt, sollte sich auf jeden Fall (falls es das Urlaubsbudget zulässt) standesgemäß einen Cadillac, einen Dodge oder einen Mustang mieten und so den bekannten Highway No. 1 hinauf oder hinunterfahren.

Wo sind Autostopper willkommenener in D, Ö oder der Schweiz?


In diesem Monat haben wir unseren Usern die prekäre Frage gestellt: „Würdet ihr einen Autostopper mitnehmen?“

Jeder kennt es, wenn nicht aus dem echten Leben, dann aus dem Film. Die Horrorvorstellung einen Autostopper vom Straßenrand ein Stückchen mitzunehmen und dann womöglich ausgeraubt, verprügelt oder belästigt zu werden. Natürlich gibt es auch solche von denen man spannende Geschichten erfährt und seine eigene Autoreise ein bisschen lustiger gestalten kann.

Doch so einfach wie früher ist das Autostoppen heutzutage nicht mehr. In Österreich ist laut ÖAMTC das „per Anhalter fahren“ auf Autobahnen und Schnellstraßen verboten. Auf etwaigen Parkplätzen, Raststationen und allen anderen Straßen dürfen Autostopper aber ihr Glück versuchen. Auch gewisse Altersbeschränkungen müssen eingehalten werden, die jedoch von Bundesland zu Bundesland verschieden geregelt sind. In Kärnten und Vorarlberg darf man nicht unter 14 Jahren und in der Steiermark nicht unter 15 Jahren sein. Die anderen Bundesländer haben keine Altersbeschränkung im Gesetz verankert.

http://naturundfreiheit.de


Aufgrund der zahlreichen Beschränkungen ist es nicht verwunderlich, dass die Hälfte der Österreicher eher zu der vorsichtigen Sorte gehören und nehmen aufgrund der zahlreichen Schauergeschichten keine Autostopper mit. 38% legen es am Aussehen fest: Eine Frau würden sie mitnehmen, einen Mann nicht. Nur 16% der befragten ÖsterreicherInnen würde sofort einen am Straßenrand stehenden Mitmenschen helfen und ein Stück im eigenen Auto transportieren.

Die deutschen Befragten schließen sich den Österreichern an. Die Hälfte fürchtet sich vor fremden Menschen im eigenen Auto und verbringt die Autoreise lieber im eigenen Kreise. 35% würden eine Frau mitnehmen, aber keinen Mann einsteigen lassen. Und 19% könnten sich vorstellen einen Autostopper aufzugabeln.

Das Gesetz in Deutschland betrachtet Autostopper allgemein als Fußgänger und sieht trampen somit allgemein als legal an. Die Regeln sind klar: Autostopper müssen sich an die normale Straßenverordnung halten, also andere nicht gefährden oder behindern und dürfen natürlich keine Autobahnen betreten. Gleich wie in Österreich sind Raststätten oder Parkplätze auf Autobahnen davon ausgenommen.

Dieter Schütz  / pixelio.de

Auch in der Schweiz gelten dieselben Regeln: Fußgänger also auch Autostopper haben auf Autobahnen nichts zu suchen. Bei den Umfrageantworten stechen die Schweizer jedoch heraus: Die Mehrheit würde nämlich einem armen Autostopper sofort ihre Hilfe anbieten.

Wer in fremden Ländern per Anhalter von A nach B kommen möchte sollte bedenken, dass in Rumänien, Indien und Mexiko oft eine Bezahlung erwartet wird und in Singapur ist das Trampen generell verboten. In den afrikanischen Ländern ist es nicht abwegig Autos zu stoppen, dies liegt an den fehlenden öffentlichen Verkehrsmitteln. In den USA, Australien oder Kanada ist es von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden. Wichtig ist einfach sich vor dem Trampen über die jeweilige gesetzliche Lage im Land/Staat zu informieren.

Wer nur auch die kostenlose und umweltfreundliche Variante des Reisens ausprobieren möchte findet unter http://hitchwiki.org/ zahlreiche Infos zum Thema Trampen.

Warum der Wechsel von Sommer auf Winterreifen?!

Für all jene, die sich denken: Bei den nichtvorhandenen Schneebedingungen in einigen Teilen Österreichs ab Ende Oktober, brauche ich keine Winterreifen habe ich hier die wichtigsten Fakts von Sommer und Winterreifen zusammengefasst.

Der Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen besteht darin, dass Sommerreifen für trockene Straßenverhältnisse ohne Schnee oder Glatteis vorgesehen sind. Die Abnutzung der Gummimischung bei Sommerreifen hält sich auch bei hohen Geschwindigkeiten entsprechend gering, da sie nicht so weich wird. Bei Winterreifen (gekennzeichnet mit dem M+S-Symbol = Matsch und Schneereifen) weist die Gummimischung auch bei kalten Temperaturen genügend Elastizität auf. Darüber hinaus verfügen sie über spezielle Lamellen, die sich mit der Schneefahrbahn verzahnen.

Rainer Sturm  / pixelio.de

Dinge, die es zu beachten gilt: Winterreifen sollten vor dem ersten Schneefall montiert werden, da sie eine Zeit brauchen um eingefahren zu werden, um die volle Haftleistung erbringen zu können. Weiters gilt eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit für Winterreifen. Seien sie sich dessen bewusst und halten sie diese vorgeschriebene Geschwindigkeit ein. Die Profiltiefe muss mindestens 4 mm betragen. Zuletzt muss der Luftdruck auch auf die Bereifungsart angepasst werden. Bei Winterreifen bitte diesen um 0,2 bar erhöhen. 
Seit dem 1. November 2012 gibt es bei Winterreifen so eine Art Pickerl. Die neuen Modelle werden also mit einem Label gekennzeichnet, um sie besser und schneller zu erkennen.

In Deutschland gilt seit Dezember 2010 eine gesetzlich geregelte Winterreifenpflicht. Nach diesem müssen Winterreifen mit M+S (Matsch und Schnee) oder dem Alpine Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) gekennzeichnet sein. Auch Ganzjahresreifen müssen sichtbar gekennzeichnet werden. Wer keine Winterreifen montiert muss als Fahrer des falsch bereiften Autos mit Geldstrafen rechnen.

In der Schweiz gibt es keine gesetzlich geregelte Winterreifenpflicht, aber es ist natürlich empfehlenswert die Bereifung auf die Witterung anzupassen. Wenn es zu Unfällen oder einer Verkehrsbehinderung aufgrund von Sommerreifen kommen sollte, bleiben hohe Geldstrafen und eine Mithaftung nicht aus. 




Eine weitere Möglichkeit sicher durch den Winter zu kommen ist die Bereifung mit Spikes-Reifen. Besonders bei Glatteis haften die Stahl- oder Hartmetallstifte, die an bestimmten Reifen angebracht werden dürfen sehr gut. Da sie die Fahrbahn erheblich abnutzen sind sie in vielen Ländern verboten oder beschränkt benutzbar. In Österreich gelten bei Spikesreifen gewisse Geschwindigkeitsbeschränkungen (Autobahnen: 100 km/h, Landstraßen: 80 km/h,), Ortsgebiet: 50 km/h), eine zeitliche Begrenzung: von Juni-September sind sie nicht erlaubt und die Bereifung muss mit einem Aufkleber sichtbar gekennzeichnet werden. Ähnliche Bestimmungen gelten auch in der Schweiz, nur dass diese auf Autobahnen gänzlich verboten sind. In Deutschland müssen Autofahrer im Winter gänzlich auf Spikes verzichten, nur im kleinen deutschen Eck und dem Gebiet um Bad Reichenhall. Ausnahme: bestimmte Einsatzfahrzeuge.

Eine Variante gänzlich auf das Tauschen von Sommer auf Winterreifen zu verzichten bieten die Ganzjahresreifen oder Allwetterreifen. Natürlich kommen diese nicht an die Funktionalität von Sommer und Winterreifen heran. Im Winter ist die Haftung nicht ganz so optimal wie bei speziellen Winterreifen und im Sommer ist aufgrund des weicheren Gummis der Verschleiß höher. Sehr verbreitet sind diese in Ländern, wo der Temperaturunterschied zwischen Sommer und Winter nicht so groß ist sowie bei Autofahrer, die wenig Kilometer im Jahr zurücklegen.

Michaela Schöllhorn  / pixelio.de
Mischung der beiden Reifenarten: In Österreich ist eine Bereifung von Sommer und Winterreifen nur dann zulässig, wenn die Winterreifen weniger als 4mm Restprofil haben. Somit gelten sie in der Gesetzeslage nicht mehr als zulässige Winterreifen. Also kann man im Sommer die „Winterreifen“ noch ganz abfahren. Im Winter ist es absolut nicht zu empfehlen die Reifenprofile zu mischen, da das Auto nicht genügend Halt auf den rutschigen und glatten Straßen haben wird.

Sehr interessant ist der Winterreifentest 2012 des ÖAMTC's, wo viele Modelle auf Herz und Nieren geprüft wurden und 4 davon am Ende sogar komplett durchgefallen sind. Auch der ADAC hat 2012 wieder einen Reifentest von Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen gemacht, welcher ganz einfach unter www.adac.de abrufbar ist.